Statut der Norddeutschen Gesellschaft für
Otorhinolaryngologie und zervikofaziale Chirurgie

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§1 Name, Sitz

(1)  Die Gesellschaft führt den Namen „Norddeutsche Gesellschaft für Otorhinolaryngologie und zervikofaziale Chirurgie“.
(2)  Sie betrachtet sich als Regionalvereinigung unter dem Dach der „Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.“, ihr Sitz ist Magdeburg.
(3)  Die Gesellschaft verfolgt unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
(4)  Die Gesellschaft ist selbständig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
§2 Aufgaben und Zielsetzung

(1)  Die Norddeutsche Gesellschaft für Otorhinolaryngologie und zervikofaziale Chirurgie stellt sich zur Aufgabe, die Einheit des Fachgebietes, die wissenschaftliche und praktische Tätigkeit im Fachgebiet, den Erfahrungsaustausch, die Weiter- und Fortbildung sowie die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Hals-Nasen- Ohrenheilkunde zu fördern.
(2)  Dazu dienen insbesondere:

  • Unterstützung der ärztlichen Ausbildung der Studenten und der Fortbildung
  • der Fachärzte sowie der Weiterbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
    Mitwirkung bei der Aus- und Weiterbildung der medizinischen
  • Assistenzberufe.
    Die Gesellschaft nimmt Einfluss auf den Ablauf und Abschluss der
  • Facharztweiterbildung im Fachbereich.
    Organisation und Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen.
    Die Gesellschaft arbeitet eng mit anderen Fachvereinigungen zusammen.
    Beratung bei der Besetzung leitender Stellen.

 

§3 Mitgliedschaft

(1) Ordentliche Mitglieder der Gesellschaft können alle Fachärzte und in Weiterbildung befindliche Ärzte für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, am Fachgebiet interessierte,
approbierte Ärzte und Wissenschaftler sowie andere Personen mit abgeschlossener Hochschulausbildung werden, die durch ihre Tätigkeit den Interessen der Gesellschaft nahe stehen und sich für ihre Ziele einsetzen.

(2)  Außerordentliche Mitglieder der Gesellschaft können medizinisch-technische Assistentinnen, klinische Sprechwissenschaftler, Logopäden, Techniker, Studenten u. a. werden, die durch ihre Tätigkeit der Arbeit der Gesellschaft nahe stehen und bereit sind ihre Aufgaben zu unterstützen. Bei außerordentlichen Mitgliedern ist der Aufnahmeantrag von zwei ordentlichen Mitgliedern der Gesellschaft zu befürworten.
(3)  Natürliche Personen, juristische Personen sowie Gesellschaften, welche die satzungsgemäßen Ziele der Norddeutschen Gesellschaft für Otorhinolaryngologie und zervikofaziale Chirurgie zu fördern bereit sind, können auf schriftlichen Antrag fördernde Mitglieder werden. Die Aufnahme erfolgt durch Beschluss des Vorstandes. Die Höhe des Mindestbeitrages wird vom Vorstand festgelegt.
(4)  Über die Aufnahme eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Wird im Fall einer Ablehnung Einspruch erhoben, entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit endgültig.
§4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1)  Die Mitglieder haben das Recht,

an den Veranstaltungen der Gesellschaft aktiv teilzunehmen,
an den Vorstand der Gesellschaft jederzeit Vorschläge zur Verbesserung der

Arbeit einzureichen.
(2)  Die Mitglieder sind verpflichtet,

  • das Statut zu achten und aktiv an der Verwirklichung der Ziele und Lösung der Aufgaben der Gesellschaft mitzuarbeiten,
  • ihre fachlichen Kenntnisse ständig zu vervollkommnen.

(3)  Die ordentlichen Mitglieder haben in allen Angelegenheiten der Gesellschaft volles

  • Stimmrecht. Sie haben insbesondere das Recht zu wählen und gewählt zu werden sowie über Änderungen des Statutes zu beschließen.
  • Fördernde sowie außerordentliche Mitglieder haben das Recht, in allen Angelegenheiten der Gesellschaft mit beratender Stimme mitzuwirken.

§5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft in der Gesellschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
(2)  Der Austritt aus der Gesellschaft erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.
(3)  Ein Mitglied kann aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden, wenn ihm die Berechtigung zur Berufsausübung entzogen worden ist oder, wenn es in grober Weise gegen die Interessen und Aufgaben der Gesellschaft verstößt.
(4)  Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand kann bis zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung den vorläufigen Ausschluss beschließen.
(5)  Bleibt ein Mitglied länger als zwei Jahre ohne ausreichenden Grund trotz Mahnung mit der Beitragszahlung im Rückstand, so wird es aus der Mitgliederliste der Gesellschaft gestrichen.
§6 Organe der Gesellschaft

Die Mitgliederversammlung
Der Vorstand
Es besteht Protokollpflicht.

§7 Mitgliederversammlung

(1)  Das höchste Organ der Gesellschaft ist die Mitgliederversammlung.
(2)  Die Mitgliederversammlung entscheidet in allen grundsätzlichen Angelegenheiten der Gesellschaft und legt die Hauptaufgaben für den weiteren Zeitabschnitt fest. Sie nimmt den Arbeitsbericht des Vorstandes und der Kassenprüfer entgegen, wählt den

neuen Vorstand und die Kassenprüfer.
(3)  Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Sie

entscheidet, soweit im Status nichts anderes festgelegt ist, mit einfacher

Stimmenmehrheit.
(4)  Die Mitgliederversammlung findet im Zusammenhang mit dem Kongress statt.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand oder auf Verlangen von mindestens 40 Mitgliedern einberufen.
§8 Der Vorstand

(1)  Der Vorstand ist ständiges Arbeitsorgan der Gesellschaft und nimmt die Aufgaben der Gesellschaft wahr. Er besteht aus 8 Mitgliedern.
(2)  Er hat die Pflicht zur Rechenschaftslegung vor der Mitgliederversammlung.
(3)

(4) (5) (6)

(7)

(8) (9)

(10)

§ 9
Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung schriftlich in geheimer Wahl bestimmt. Er besteht aus zwei gleichberechtigten und alleinvertretungsberehtigten Vorsitzenden, dem Schatzmeister sowie weiteren Vorstandsmitgliedern, von denen mindestens zwei niedergelassene HNO-Ärzte sein sollten.

Die gewählten Mitglieder des Vorstandes bestimmen die Funktionen im Vorstand auf der Grundlage der Ergebnisse der geheimen Wahl.
Die Mitglieder des Vorstandes stellen sich 2jährlich anlässlich der Jahresversammlung der Wahl. Eine Wiederwahl ist möglich.

Sollten alle Mitglieder des Vorstandes abgewählt werden, bleiben zur Wahrung der Kontinuität der Arbeit die drei Kollegen, welche die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten, für ein weiteres Jahr im Vorstand.
Der Vorstand ist berechtigt, im Falle des vorzeitigen Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes bis zur Neuwahl durch die Mitgliederversammlung einen Nachfolger zu ernennen.

Die Vorstandssitzungen werden von einem der Vorsitzenden nach Bedarf, in der Regel einmal jährlich, einberufen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Er entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, der die Sitzung einberufen hat.

Zur Beratung von Grundsatzfragen zur Lösung besonderer Aufgaben kann der Vorstand durch Hinzuziehung von entsprechenden Fachvertretern erweitert werden.

Vertretung im Rechtsverkehr
Die Gesellschaft wird im Rechtsverkehr durch die beiden alleinvertretungsberechtigten Vorsitzenden, die den Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden, vertreten. In einzelnen Angelegenheiten können von diesen auch andere Mitglieder des Vorstandes zur Vertretung der Gesellschaft bevollmächtigt werden.
§ 10

(1) (2)
Finanzierung

Die Mittel der Gesellschaft setzen sich aus den Mitgliedsbeiträgen und sonstigen Zuwendungen zusammen.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(3) (4) (5) (6)

(7)

(8)

§ 11

(1) (2) (3) (4) (5) (6)
Die Höhe der Beiträge und die Art und Weise ihrer Entrichtung werden in einer besonderen Beitragsordnung geregelt.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Finanzielle Zuwendungen zum Nutzen der Gesellschaft werden in angemessener Weise gewürdigt.
Die Gesellschaft bildet eine angemessene finanzielle Rücklage. Diese dient der finanziellen Absicherung von satzungsgemäßen Ausgaben, z. B. Jahrestagungen, Förderung von Forschungsvorhaben, Preisen und Stipendien.

Die Rechnungslegung geschieht jährlich; sie wird durch die von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer zur Entlastung des Vorstandes vorgelegt.
Die Verantwortung für die satzungsmäßige Verwendung der Mittel der Gesellschaft obliegt dem Vorstand. Sie werden im Auftrag des Vorstandes durch den Schatzmeister verwaltet. Dieser legt der Mitgliederversammlung jährlich einen Kassenbericht für das abgelaufene Jahr und einen Finanzplan für das kommende Jahr zur Bestätigung vor.

Änderung und Ergänzung des Statuts

Eine Änderung des Status kann vom Vorstand der Gesellschaft oder von mindestens 40 Mitgliedern der Gesellschaft beantragt werden.
Der Antrag ist gleichzeitig mit der Einladung zur Mitgliederversammlung allen Mitgliedern bekannt zu geben.

Über den Antrag auf Statutänderung beschließt die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit.
Die Gesellschaft kann durch den Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Dazu ist eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. Stehen einer Mitgliederversammlung dauernde Hindernisse entgegen, so entscheidet der Vorstand der Gesellschaft über die Auflösung.

Im Falle der Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke wird das Vermögen der Gesellschaft auf Vorschlag des Vorstandes einer steuerbegünstigten Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bereich der HNO-Heilkunde zugeführt.

§ 12 Inkrafttreten des Statuts

Diese Satzung wurde am 11. 11. 2000 in der Mitgliederversammlung errichtet. Das vorstehende Statut tritt mit Wirkung vom 11. 11. 2000 in Kraft.

 

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